Workshop in Goslar auf dem stillgelegten Bergwerk "der Rammelsberg"

mit einer Palette rohem Sandstein aus Obernkichen beginnt das Abendteuer.
Noch wissen die meisten nicht, was aus dem Stein werden soll.

Legen aber mit Fäustel und Eisen los um erste Konturen zu schaffen. Grobes Abschlagen ist von Nöten, denn eine Skulptur wird durch Höhen und Tiefen zum Leben erweckt, dort fangen sich später Licht und Schatten. Aber nicht nur das: unsere Fantasie wird angeregt. Plötzlich ergibt sich eine Kontur, eine Form, ein Gespür für den Stein. Die Bildhauer nennen diesen Moment: "der Stein fängt an zu uns zu sprechen."

Die fleissigen Bildhauer bei der Arbeit und die Haue vom Bergwerk am Abend.
Im Lauf des Kurses werden je nach Bearbeitung weitere Werkzeuge hinzukommen: Schrifteisen, Knüpfel, Handrutscher, "Schummelhammer" usw.

Die Ideen kommen bei der Arbeit und wenn man es alleine nicht schafft, dann hilft schon mal jemand aus...

Pausen sind wichtig, sowie die gemeinsamen Mahlzeiten im Bildungshaus "Zeppelin." ES gibt 2x Frühstück, lecker Mittagessen, Kaffee und Kuchen und Abendbrot. Für die Nacht werden Snacks bereit gestellt und ich habe schon so manchen hungrigen Bildhauer um die Kühlschränke schleichen sehen...

Am Ende der Woche werden alle Teilnehmer ihre Arbeiten auf der Finisage ausstellen. Alle sind ein bisschen kaputt, aber froh...
Der Abend der Präsentation im Bildungshaus "Zeppelin" und die enstandenen Skulpturen.
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